Feuerlöscher gehören zur grundlegenden Brandschutzausstattung eines Gebäudes.
Sie ermöglichen es, Entstehungsbrände frühzeitig zu bekämpfen und größere Schäden oder Gefährdungen zu verhindern. In Bereichen mit erhöhtem Brandrisiko, etwa bei Ölheizungen, sind Feuerlöscher vorgeschrieben. Aber auch unabhängig von gesetzlichen Vorgaben empfiehlt es sich für jeden Haushalt und jeden Betrieb, einen geeigneten und funktionsfähigen Feuerlöscher bereitzuhalten.
Dabei ist nicht allein entscheidend, dass ein Feuerlöscher vorhanden ist, sondern dass er im Ernstfall zuverlässig funktioniert. Die Wirksamkeit von Lösch- und Treibmitteln nimmt durch chemische und physikalische Prozesse im Laufe der Zeit ab. Ein Feuerlöscher bietet daher nur dann wirklichen Schutz, wenn er regelmäßig fachkundig geprüft und gewartet wird.
Für Arbeitsstätten ist die regelmäßige Prüfung gesetzlich vorgeschrieben und erfolgt in der Regel im Zwei-Jahres-Rhythmus. Für Privathaushalte besteht zwar keine Verpflichtung, Fachverbände empfehlen jedoch ausdrücklich, diese Prüffrist ebenfalls einzuhalten. Nur so lässt sich sicherstellen, dass man sich im Ernstfall auch tatsächlich auf seinen Feuerlöscher verlassen kann.
Die Prüfung erfolgt durch einen qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb. Dabei wird der Feuerlöscher geöffnet, das Löschmittel kontrolliert, der Innendruck beziehungsweise die Druckpatrone geprüft und sämtliche sicherheitsrelevanten Bauteile wie Dichtungen, Ventile und der Behälter auf Zustand und Funktion untersucht. Festgestellte Mängel werden fachgerecht behoben, sodass der Feuerlöscher anschließend wieder einsatzbereit und normgerecht ist.
Tragbare Feuerlöscher sind mit unterschiedlichen Löschmitteln wie Wasser, Schaum, Pulver oder Kohlendioxid erhältlich und in verschiedenen Größen verfügbar. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Einsatzbereich und den vorhandenen Risiken ab. Eine fachkundige Beratung hilft dabei, den passenden Feuerlöscher auszuwählen und richtig zu platzieren.
Der Erwerb über einen qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb bietet hierbei den Vorteil, dass Gerätetyp, Löschmittel und Größe auf den konkreten Einsatzbereich abgestimmt werden. Zusätzlich erfolgen Beratung, Einweisung, Dokumentation und spätere Wartung aus einer Hand.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Feuerlöscher aus dem freien Handel, etwa aus Bau- oder Online-Märkten, werden in der Regel ohne Prüf- und Inbetriebnahmesiegel ausgeliefert. Auch ein neues Gerät ist nicht automatisch geprüft oder einsatzbereit. Erst die fachgerechte Erstprüfung und Inbetriebnahme durch eine sachkundige Stelle stellt sicher, dass der Feuerlöscher den technischen Anforderungen entspricht und im Notfall zuverlässig funktioniert.
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